„Der ewige Antisemit. Über eine Leidenschaft, die nicht vergeht“
„Seit 2000 Jahren verfolgt, und immer ohne Grund?“ – Diesen bitteren Zweizeiler aus einem Leserbrief zitiert Henryk M. Broder im Vorwort zur Neuauflage seines Buches „Der ewige Antisemit“. Er führt mitten hinein in die Frage, die Broder seit vierzig Jahren nicht loslässt: Warum hört der Judenhass nicht auf – ganz gleich, was Juden tun oder lassen?
Worum es geht:
Als das Buch 1986 zum ersten Mal erschien, lebte Broder in Jerusalem und schrieb seine Texte noch auf einer mechanischen Schreibmaschine. Anlass war ein Skandal am Frankfurter Schauspielhaus – und Broders These, die damals viele empörte: Antisemitismus gibt es nicht nur bei den Rechten, sondern auch bei den Linken, bei Gebildeten und ...
- Do 22.10.2026, 19:00 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr
- Gaststätte Postkeller, Leuchtenberger Str. 66, 92637 Weiden