Im Zentrum der Ringvorlesung stehen antike Verfassungsdebatten als dynamisches Spannungsfeld von politischer Theorie, institutioneller Praxis und lebensweltlichen Kontexten. Sie fragt nach ihrer langfristigen Relevanz für die Geschichte politischer Ideen, politischer Institutionen sowie politischer Ordnung.
Ausgangspunkt ist dabei der griechische Begriff politeia: Er bezeichnet nicht nur formale Institutionen, Ämter und Verfahren, sondern ebenso Lebensweisen, Normen, Werte, Tugenden, Bildungsprogramme und symbolische Ordnungen, durch die sich politische Gemeinschaften überhaupt erst konstituieren. Verfassung erscheint damit weniger als bloßer "Text" denn als kulturell, sozial und materiell verankerte Ordnung, die im Angesicht möglicher Alternativen in Frage gestellt wird und sich in Konflikten bewährt, verändert und legitimiert.
Die Ringvorlesung verfolgt in 11 Beiträgen, wie antike Begriffe und Problemlagen - etwa Gemeinwohl, Freiheit, Gleichheit, Bürgerschaft, Gesetz, Demagogie und Populismus - über vielfältige Traditionslinien bis in die Gegenwart fortwirken und unsere Auseinandersetzungen um eine gute politische Ordnung weiterhin strukturieren.
Referent:
verschieden Referentinnen und Referenten
| Veranstaltungsnr. |
7-84618 |
| Datum |
Immer mittwochs um 18:15 Uhr |
| Ort |
Universität Regensburg, Universitätsstraße 31, H 22 (Hörsaal 22) außer am 04.11. und 03.12. |
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Gebühr
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kostenfrei |
| Hinweis: |
Aktuelles und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Zentrums für Klassikstudien:
Zentrum für Klassikstudien
Tel.: +49 941 943-3756
Universitätsstraße 31
D-93053 Regensburg |
| Veranstalter |
Universität Regensburg, Institut für Politikwissenschaft Lehrstuhl für politische Philosophie,Theorie und Ideengeschichte, Institut für Geschichte Lehrstuhl für Alte Geschichte, Zentrum für Klassikstudien und KEB REgensburg Stadt
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Anmeldung
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ohne Anmeldung |