Lebensqualität für das Alter

m Auftrag des Bundesministeriums für Familie und Senioren hat die Universität Erlangen-Nürnberg ein Forschungsprojekt durchgeführt, das die Bedingungen der Erhaltung und Förderung von Selbständigkeit im höheren Alter (=SIMA) untersuchte. Damit sollte erstmals in einem Langzeitversuch herausgefunden werden, ob und wie sich Pflegebedürftigkeit im Rahmen des Alterungsprozesses vermeiden oder verzögern läßt und wie sich Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter erhalten oder steigern lassen.
Dazu wurden mit Senioren im Alter zwischen 75 und 93 Jahren einmal wöchentlich über einen Zeitraum von einem Jahr unterschiedliche Trainingsmaßnahmen durchgeführt. In Gruppen wurden die Alltagskompetenz, die Gedächtnisleistung und die Bewegungsfähigkeit trainiert.


Selbständig im Alter möchten alle bleiben, nur wie, das wussten viele bisher nicht.

Während bei Teilnehmern ohne Training nach einem Jahr der Alterungsprozess deutlich fortgeschritten war, konnten die aktiven Teilnehmer nicht nur ihre Alltagskompetenz, ihre Beweglichkeit und ihr Gedächtnis unverändert erhalten, sondern diese z.T. sogar deutlich verbessern und wieder Werte erzielen, die eigentlich Jüngeren entsprechen.

Auch nach einer fünfjährigen Trainingspause erzielte die Mehrzahl der trainierten SIMA-Teilnehmer immer noch weitaus bessere Ergebnisse als drei Jahre zuvor. Außerdem gingen die ersten Anzeichen von Hirnleistungsstörungen zurück, obwohl sie in dieser Altersgruppe sonst stetig ansteigen!


Die Kombination bringt' s.
Die besten Ergebnisse wurden erreicht, wenn man körperliches und geistiges Training kombinierte.

Auf Basis dieser Erkenntnisse werden bei der KEB LeA-Trainer/innen ausgebildet, die wiederum LeA-Gruppen vor Ort bilden und anleiten.

Zusammenfassung: LeA-Projekt.pdf