Den Tod mit dem Leben umarmen

In Richtung Paradies. Über die Kunst im Bild

Vortrag

Der Tod und die Kunst: Es ist von Anfang an eine mächtige Beziehung. Die zahlreichen Kreuzigungsbilder erzählen vom ganz unterschiedlichen Blick der Epochen auf das Sterben Christi. Mittelalterliche Totentänze, an die Vergänglichkeit gemahnende Stillleben des Barock, der Tod als zeitgenössische Kunstaktion: Bilder, die sich Menschen von Tod und Jenseits machen, rufen in guter christlicher Tradition "Memento mori - gedenke, dass du sterblich bist". Aber nicht nur im Motiv "Der Tod und das Mädchen" gibt es den Moment der Zartheit, in dem Kunst zum Sterben schön sein kann. Dr. Maria Baumann lädt Sie ein zu einer faszinierenden Reise durch die Kunstgeschichte des unendlichen Motivs.

Referentin:

Dr. Maria Baumann, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Denkmalpflege der Diözese Regensburg und Diözesankonservatorin. Geb. 1965 in Neukirchen b. Hl. Blut, Studium der Volkskunde/Vergleichenden Kulturwissenschaft und der Religionswissenschaft, anschießend Studium der Kunstgeschichte. Berufliche Stationen: Redakteurin bei der Mittelbayerischen Zeitung, freie Kulturjournalistin, Leiterin der Radio- und Fernsehredaktion, anschließend der Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Regensburg, ab 2001 Ausstellungskuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg.

Datum Für den Herbst /Winter geplant.
Ort Diözesanzentrum, Raum 226/K IV, Obermünsterplatz 7, 93047 Regensburg
Gebühr 6,00 €, erm. 5,00 €
Veranstalter KEB
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