Oskar Schindler, seine Taten hinter dem Film "Schindlers Liste"

In der Reihe: "Die unbesungenen Helden neben Schindlers-Liste."

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In dem Film "Schindlers Liste" wird Oskar Schindler als ein Profiteur, Hasardeur präsentiert, der plötzlich von heute auf Morgen sich entscheidet Juden zu retten.
Aber wer war wirklich dieser Sudetendeutsche, der schon 1938 Juden geholfen hatte über die tschechische-polnische Grenze zu fliehen um den Schikanen und Massenverhaftungen durch Nazis zu entgehen?
Als Geheimagent von Abwehr-Chef Canaris hatte er viele Kontakte bei der SS, SD, Gestapo, die er immer wieder zugunsten der Juden seiner Fabrik und auch anderer Fabriken in Krakau nutzte. Wie er selbst Jahre später zugab, lebte er ständig unter dem Damoklesschwert. Der geringste Fehler wäre ihm zum Verhängnis geworden. 2000 Tage lang zwischen Oktober 1939 in Krakau und dann ab August 1944, nach der Verlegung der Fabrik nach Brünnlitz, Tschechien hielt er "seine 1200 Juden" am Leben.
Für diese einzigartige Aktion brachten er und seine Frau 2.640.000 RM, heute 26 Millionen Euro.
Oskar Schindler, ein Teil der Geschichte, die ins wahre Licht gerückt werden soll.

Referentin:

Prof. Erika Rosenberg, Journalistin, 1951 in Buenos Aires geboren, wohin ihre Eltern vor den Nazis geflohen waren - ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin am Goethe-Institut, im Argentinischen Auswärtigen Amt und an der Katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. Sie ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Im Jahr 2014 wurde ihr das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen, im März 2016 erhielt sie den Austrian Holocaust Memorial Award des Österreichischen Auslandsdienstes.

Erika Rosenberg war eine enge Vertraute der Schindler-Witwe Emilie (1907-2001), die nach vielen in Argentinien verbrachten Jahrzehnten wieder nach Deutschland zurückgekehrt war, und hat u. a. Biografien über Oskar und Emilie Schindler verfasst. (Text: Herbig Verlag)

Datum Mi 10.06.2020, 19:00 - 20:00 Uhr
Ort Zuhause
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Veranstalter FES und KEB
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