Beziehungen zwischen Juden und Christen in Regensburg im Spiegel der Kunst

Vortrag

500 Jahre nach der Zerstörung der alten Synagoge hat Regensburg im Jahr 2019 eine neue bekommen. In seinem Grußwort bei der Eröffnungsfeier am 27. Februar d. J. sprach Bischof Rudolf Voderholzer zur Jüdischen Gemeinde: "Wir gehören zusammen...Das europäische Abendland steht auf jüdisch-christlichem Boden, und wer heute die einen gegen die anderen auszuspielen versucht, verkennt unsere gemeinsame Heimat und stärkt nur unsere Solidarität miteinander." Was für das Abendland im Großen gilt, hat auch für unsere Stadt - also im Kleinen - seine Berechtigung und Gültigkeit. Die Zusammengehörigkeit von Juden und Christen ist mehrfach - für die christliche Bevölkerung ein Grund zur Scham - sehr ernsthaft gestört gewesen. Sie hatte aber immer wieder auch Bestand und sie zeigt sich nicht zuletzt auch im "Spiegel" der Kunst. Schwerpunkte der Betrachtung einer etwa tausendjährigen Geschichte liegen auf der alten Synode, der Wallfahrtskirche "Zur schönen Maria", der Neupfarrkirche und "St. Kassian"; desgleichen auf der Buchmalerei sowie auf den Künstlern A. Altdorfer und M. Ostendorfer.

Referent:

Prof. Dr. phil. Hans-Christoph Dittscheid

Datum Mo 21.10.2019, 19:30 - 21:45 Uhr
Ort Weinschenk-Villa, Hoppestr. 6, Regensburg
Gebühr 5,00 €
Veranstalter Akademisches Forum Albertus Magnus und KEB
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