Iran: Bildvortrag einer Studienreise

- mit Ausblick auf eine Studienreise im August 2019

Der Iran ist ein Land, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Die Temperaturunterschiede von Hitze bis zu 55 Grad am Tag bis zur Abkühlung in der Nacht auf 13 Grad sind die geringsten Schwankungen. Es sind Menschen, die die Strenge, dem Islam folgende Tradition beibehalten und gleichzeitig so weltoffen, neugierig und ehrlich sind, da sie das Land nicht einfach verlassen können.

Der Iran ist 4,6 mal größer als Deutschland hat jedoch auf dieser Landesfläche denselben Bevölkerungsanteil. Die Landessprache ist persisch, wobei kleinere Nebensprachen vielerorts gesprochen werden. Das Land Iran trägt diesen Namen erst kurz, seit 1935. Vorher hieß es einfach Persien und noch heute betiteln sich viele Iraner als Perser, nicht als Iraner. Auf unserer Reise besichtigten wir unglaublich viele historische Stätten von denen es zu viel wäre alle hier zu beschreiben.

Absolutes Highlight der Reise war u. a. das Zikkurat: ein pyramidenähnliches Gebilde das mit vielen Treppen bis hoch zu einer Spitze fu¨hrt. Oben wurden Gebete gesprochen und Götter verehrt. Der zweite bewundernswerte Ort war Persepolis. Die Stadt der Perser, wurde sie von den Griechen getauft. Sie wurde 518 v.Chr. von König Dariush I. gegründet, seine Nachfolger erweiterten bzw. vollendeten angefangene Bauwerke.
Mitte der Reise besuchten wir die Lehmbau-­-Zitadelle "Rayen". Hier war es spannend zu sehen, wie restaurierte Lehmwände aussehen und auch wie solche aussehen, die nicht restauriert wurden.

Es gab noch sehr viel mehr: Feuertempel von Zarathustra, das Mausoleum van Avicena, der Palast und die königliche Moschee von Sjah Abbas I. auf dem "Iman-Platz" in Isfahan, ... es gibt so viel: kommt einfach und seht!

Referent:

Dr. Erik Eynikel, Doktor in Theologie (Altes Testament, Löwen -Belgien-, 1989) und Master in Orientalistik, unterrichtet seit 2013 Biblische Sprachen und Geschichte Israels an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg. Von 1987 bis 2013 war Dr. Erik Eynikel Dozent für Altes Testament, Biblisches Hebräisch und Biblisches Aramäisch an der Universität Nimwegen (NL). Er ist Adj. Professor für AT an der University of Dallas (USA) und chargé de cours für Altes Testament und Biblisches Hebräisch an der Universität Straßburg (FR). Er hat zahlreiche Studienreisen zum nahen Osten für die Universität Nimwegen organisiert und übernimmt diese Tätigkeit mit größter Begeisterung an der Universität Regensburg.

Datum Do 31.01.2019, 19:00 - 21:15 Uhr
Ort Bildungshaus St. Emmeram, Emmeramsplatz 3, 93047 Regensburg
Gebühr 5,00 €
Veranstalter Katholische Erwachsenenbildung (KEB) in der Stadt Regensburg e.V.
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