AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

Kurs-Nr.. Z12-516  –  Mo 15.05.17, 19:30 - 21:00 Uhr

Zentrale Veranstaltung, Universität Regensburg (H13)

Die Rolle der Frau im Judentum

- insbesondere im Reformjudentum


Alina Treiger ist die erste Frau, die nach der Shoa in Deutschland zur Rabbinerin ordiniert wurde. Vor ihr wurde in Deutschland - als erste Frau weltweit - nur Regina Jonas im Jahr 1935 ordiniert, die dann 1944 durch das Naziregime grausam ermordet wurde. Besonders vor diesem Hintergrund wurde die Ordination von Alina Treiger am 4. November 2010 weltweit in den Medien mit großer Freude zur Kenntnis genommen. Der damalige Bundespräsident Christian Wulff betonte daher auch in seiner Festansprache die Bedeutung dieses Ereignisses für die Bundesrepublik und für das Judentum in Deutschland.

Alina Treiger wurde in der Ukraine geboren und studierte dort zunächst Musik. Bereits mit 21 Jahren gründete Sie eine liberale jüdische Gemeinde. Im Jahr 2002 folgten dann Studien am Abraham-Geiger-Kolleg und an der Universität Potsdam. Alina Treiger leitet seit dem Jahr 2011 die jüdischen Gemeinden in Delmenhorst und Oldenburg.

In ihrem Vortrag an der Universität Regensburg wird die Rabbinerin auf die Rolle der Frau im Judentum eingehen. Insbesondere wird sie die Aufgaben und das Profil einer Rabbinerin darlegen und auch darauf eingehen, warum es im Reformjudentum möglich ist, dass Frauen zu Rabbinerinnen ordiniert werden.

Datum: Montag 15.05.2017
Uhrzeit: 19.30 s.t. - 21 Uhr
Ort: Universität Regensburg (Raum: H13)

Die Kooperationspartner der Veranstalter sind:
Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt Regensburg e. V.
Professur für Pastoraltheologie der Universität Regensburg
Katholische Hochschulgemeinde Regensburg
Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Regensburg
Bibelpastorale Arbeitsstelle der Diözese Regensburg
Diözesanstelle für Katholische Erwachsenenbildung
Gebühr: kostenfrei

Referent: Rabbinerin Alina Treiger

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